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Lotusgeburt- Warum?

Wenn du meinen Beitrag zum Thema Lotusgeburt gelesen hast, hast du dich vielleicht gefragt, warum wir uns dafür entschieden haben. Diese Frage werde ich in diesem Artikel beantworten. Den Beitrag zu meinen Erfahrungsbericht unserer Lotusgeburt findest du hier.



Was ist eine Lotusgeburt:

Bei einer Lotusgeburt wird die Nabelschnur nicht durchtrennt und bleibt mit der Plazenta verbunden, bis sich die Nabelschnur von alleine löst, was in der Regel 3-10 Tage nach der Geburt passiert . Lotusgeburt wird auch die natürliche Art der Abnabelung genannt.


Woher kommt der Begriff Lotusgeburt?

Der Begriff Lotusbirth ( Lotusgeburt) stammt von der Amerikanerin Claire Lotus Day, welche bei Schimpansen beobachtet hat, dass die Plazenta mit dem Affenbaby verbunden blieb, bis sich diese von alleine löste. Sie gilt als erste Frau der westlichen Welt, die offen diese Methode praktiziert hat im Jahr 1974, woraufhin diese Art der Abnabelung verbreitet wurde. Des weiteren habe ich gelesen, dass auch indigene Völker Südamerikas und auch alte Völker Thailands diese Methode bis heute intuitiv praktizieren.


Welche Vorteile bietet die Lotusgeburt?

Die Lotusgeburt ist wissenschaftlich kaum erforscht, ich habe keine empirischen Studien über die Vorteile einer Lotusgeburt. Befürworter der Lotusgeburt sprechen von folgenden Vorteilen:

- Der Nabel entzündet sich weniger und Keime können weniger eindringen, da keine Schnittstelle vorhanden ist.

- In der Nabelschnur und in der Plazenta befindet sich rund ein Viertel des Blutes, dass dem Baby für seinen Blutkreislauf zur Verfügung steht. Durch die Lotusgeburt ist genügend Zeit, das möglichst viel Blut von der Plazenta ins Baby zurück fliest.

- Die Lotusgeburt wirkt sich somit positiv auf die Eisenvorräte und Immunsystem des Babys aus, da das Baby weniger Blut verliert.

- Der Start ins Leben ist sanfter, durch die Lotusgeburt und die Verbundenheit mit der Plazenta wird das Baby auch nach der Geburt mit Sauerstoff und Nährstoffen.

- Eltern mit Lotusgeburten berichten von ruhigeren, ausgewogenen Kindern.

- Die Lotusgeburt hat zudem eine esoterische Bedeutung. Durch das Ritual soll die Gebärmutter, die 9 Monate lang das Kind versorgt hat, geehrt werden, bis sie sich von alleine löst.



Nabelschnur auspulsieren lassen?

Schon das Auspulsieren lassen des Nabels bietet ähnliche Vorteile wie die Lotusgeburt. Hierfür gibt es verschiedene empirische Studien, die positive Effekte nachweisen. Auch da fliesst nach der Geburt ein Grossteil des Blutes ins Baby, füllt den Eisenspeicher und stärkt das Immunsystem. Ein Unterschied besteht in Bezug auf Keime und Entzündungen, da der Nabel bei dieser Methode durchtrennt wird.


Warum haben wir uns für die Lotusgeburt entschieden?

Schlussendlich haben wir uns für die Lotusgeburt entschieden, weil wir dieses Ritual nach der Geburt für uns ausprobieren wollten. Und wir wurden mit viele zauberhaften Momenten bereichert. Die Zeit nach der Geburt wurde zudem entschleunigt, durch den langsamen Prozess der Ablösung der Nabelschnur. Wir sehen keine Nachteile im Praktizieren dieser Methode und aus unserer Sicht hatte es nur positive Aspekte. Klar war das Handling mit dem Babys eingeschränkt (was man als Nachteil sehen könnte). Dennoch bliebt uns dieses Erlebnis in positiver Erinnerung und wir freuen uns darüber, dass wir diese Erfahrung machen durften.






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