PaMaKi- SPF

Sozialpädagogische Familienbegleitung

Spf hat das Ziel, Familien in Krisen oder mit langanhaltenden Erziehungsproblemen zu unterstützen und ihre Ressourcen zu stärken, damit Risikofaktoren und Ressourcen so aufeinander abgestimmt sind, dass das Kindeswohl gewährleistet ist damit das Kind in der Herkunftsfamilie aufwachsen kann. Vernetzung der Familie in der Lebenswelt, Empowerment, systemische Beratung und Familiencoaching sind dabei zentrale Bestandteile unserer Arbeit.

Wir arbeiten eng mit den Eltern zusammen, behalten dabei stets das Kindswohl im Auge und sind Ansprechspartner für das ganze Familien- und Helfersystem.
Eltern, die in der Erziehung oder bei der Problembewältigung im Alltag professionelle Hilfe benötigen, werden durch unser Angebot massgeschneidert begleitet.

Wir stärken Eltern und unterstützen sie dabei, ihre Erziehungsfähigkeiten zu optimieren um ihrer Verantwortung wieder gerecht zu werden.

Marte Meo 

Eine besondere Ressource von PaMaki- SPF ist die Arbeit mit der Methode Marte Meo. Anhand von Filmsequenzen analysieren wir Kommunikations- und Handlungsstrukturen im familiären Umfeld, stärken Eltern und Kinder um aus eigener Kraft Entwicklung zu ermöglichen. Mehr über Marte Meo.

Chancen und Grenzen der SpF
Die Stärkung von elterlichen Fähigkeiten ist für uns der zentrale Teil unserer Begleitung, wobei wir stets das Kindeswohl im Blick behalten und mit den Eltern und dem Helfernetz in Austausch stehen. Herauszufinden, was Eltern und Kinder brauchen, um eine tragfähigere Beziehung aufbauen zu können, Eltern in ihrer Rolle stärken, Handlungsalternativen zu entwickeln und einzuüben und auch für elterliche Entlastung zu sorgen, um diesen grossen und intensiven Prozess bewältigen zu können, ist unser Spezialgebiet. Dabei ein tragfähiges Arbeitsbündnis einzugehen ist entscheidend für den Verlauf und den Erfolg der SpF. Wir beziehen dabei klar die parteiliche Position des Kindes, was Akzeptanz und Vertrauen schafft. 

Familiensysteme mit bestehenden oder vermuteten Missbrauchsvorwürfen können wir nicht begleiten, ebenso Fälle mit akuter Selbstgefährdung oder Fremdgefährdung, instabiles Suchtverhalten oder schwerwiegenden psychischen Beeinträchtigungen.

Sollte diese trotz intensiver Begleitung mangelhaft bleiben, werden wir weitere Massnahmen zur Sicherung des Kindeswohl empfehlen.